Warzen

Warzen sind abgegrenzte gutartige Hautwucherungen unterschiedlicher Form. Sie weisen eine raue schuppige Oberfläche auf. Hervorgerufen werden sie durch den ansteckenden Humanes-Papilloma-Virus (HPV). Mehr als 100 verschiedene Typen dieses Virus sind bekannt, die Warzen an Haut und Schleimhäuten auslösen können.

Man unterscheidet Warzen danach, wie sie aussehen und wo sie auftreten. Gewöhnliche Warzen an Händen und Füßen finden sich vor allem bei Kindern und Jugendlichen, seltener bei Erwachsenen. Sie sind die häufigste Warzenform und in der Regel harmlos.

Gegen Warzen sind verschiedene Heilmittel im Umlauf, deren Heileffekt nicht immer zweifelsfrei feststeht oder zumindest umstritten ist. Mitunter heilen Warzen aber auch spontan von selbst ab. Die geeignete Behandlung hängt vom Warzentyp ab.

Handelsübliche Warzentinkturen oder -pflaster gegen gewöhnliche Warzen enthalten Säuren wie Salizylsäure, die die von den Viren hervorgerufenen Hautveränderungen wegätzen. Die Mittel wirken nicht gegen die Viren selbst, deshalb muss diese Therapie so lange durchgeführt werden, bis die gesamte Warze und mit ihr die Viren verschwunden sind. Dornwarzen werden beim Hautarzt vereist, ausgeschabt, elektrisch verschorft oder gelasert.

Oft sind mehrere bzw. längere Behandlungen notwendig, da sich viele Warzen hartnäckig halten oder sich nachbilden.

Eine Alternative zur Warzenbekämpfung ist die Lasertherapie.